Messe KOMMUNAL 2025 – Impulse für die Zukunft unserer Stadt

von | 29. Aug. 2025 21:13

Im Rahmen meiner Sommertour habe ich am Donnerstag die Messe KOMMUNAL 2025 in Göttingen besucht. Zwei Tage lang kamen dort Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Ratsmitglieder, Verwaltungsfachleute und Unternehmen aus ganz Deutschland zusammen, um sich über die Zukunftsthemen der Kommunen auszutauschen. Die LOKHALLE Göttingen bot dafür den perfekten Rahmen: praxisnahe Vorträge, zahlreiche Stände und spannende Innovationen – eine Messe, die Lust macht, Politik vor Ort neu zu denken.


Paul Wolff GmbH – Innovation aus Mönchengladbach

Besonders wichtig war mir, mit Unternehmen aus Mönchengladbach ins Gespräch zu kommen. So habe ich die Paul Wolff GmbH besucht, die weit über unsere Stadt hinaus als Hersteller für Abfall- und Recyclinglösungen bekannt ist. Ihr Auftritt auf der Messe hat gezeigt: Innovative und nachhaltige Produkte aus Mönchengladbach finden bundesweit Beachtung. Es ist ein gutes Gefühl zu sehen, dass Firmen aus unserer Stadt nicht nur im Alltag vieler Bürgerinnen und Bürger präsent sind, sondern auch als Treiber für moderne kommunale Infrastruktur.


neuraflow – Chat- und Voicebot für Bürgerinnen und Bürger

Ein zweiter spannender Punkt war die Begegnung mit neuraflow. Das Unternehmen entwickelt einen Chat- und Voicebot, der Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu kommunalen Informationen erleichtert. Statt lange nach dem richtigen Formular zu suchen oder auf Rückrufe zu warten, können Anliegen in Alltagssprache gestellt werden – per Sprache oder Text. Das System versteht die Fragen, gibt direkte Antworten oder leitet an die zuständige Stelle weiter. Besonders interessant: Auch in Mönchengladbach soll dieser Service bald eingesetzt werden. Für mich ist das ein starkes Signal, wie digitale Werkzeuge Verwaltung bürgerfreundlicher, schneller und effizienter machen können.


neuraflow GPT – Transparenz durch Künstliche Intelligenz

Darüber hinaus habe ich mir eine weitere Lösung von neuraflow angeschaut: eine GPT-Anwendung, die an das Ratsinformationssystem angeschlossen ist. Über die sogenannte OPAL-Schnittstelle können Sitzungsunterlagen automatisiert ausgewertet werden. Bürgerinnen und Bürger – aber auch Ratsmitglieder – bekommen so einen leichteren Zugang zu politischen Informationen. Statt hunderte Seiten durchsehen zu müssen, kann gezielt nach Themen gefragt werden. Transparenz und Teilhabe werden damit auf ein neues Niveau gehoben. Für mich zeigt dieses Beispiel sehr deutlich, wie Künstliche Intelligenz in Zukunft politische Arbeit unterstützen und gleichzeitig Demokratie stärken kann.


Wasserstoffbus – Mobilität der Zukunft

Natürlich ging es auf der Messe nicht nur um digitale Lösungen. Ein Highlight war für mich der Besuch eines wasserstoffbetriebenen Busses. Der öffentliche Nahverkehr steht vor großen Herausforderungen, wenn es um Klimaschutz und Energieeffizienz geht. Wasserstoff bietet hier eine echte Chance: emissionsfrei, leistungsstark und für längere Strecken geeignet. Gerade für eine Flächenstadt wie Mönchengladbach kann diese Technologie ein Baustein sein, um Mobilität nachhaltig zu gestalten. Es war beeindruckend, diese Technik hautnah zu erleben und mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen.


Fazit – Innovationen für Mönchengladbach

Mein Fazit: Die Messe KOMMUNAL 2025 hat gezeigt, wie viele Ideen und Innovationen für Städte bereits heute verfügbar sind. Von digitalen Assistenten über intelligente Informationssysteme bis hin zu nachhaltigen Verkehrslösungen – die Zukunft beginnt nicht irgendwann, sondern sie ist schon da. Im Rahmen meiner Sommertour nehme ich viele Impulse mit nach Hause und werde mich dafür einsetzen, dass wir unsere Stadt gemeinsam moderner, nachhaltiger und bürgernäher gestalten.


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