In Mönchengladbach wie in ganz Deutschland erleben wir eine gefährliche Entwicklung: Populismus, Frust und Vereinfachung finden immer mehr Gehör. Die AfD nutzt das – mit falschen Behauptungen, platten Parolen und dem gezielten Spiel mit Ängsten. Doch statt sich dieser Herausforderung offensiv zu stellen, ziehen sich viele demokratische Parteien zurück.
SPD, CDU und Grüne lehnen Podiumsdiskussionen mit der AfD im Kommunalwahlkampf ab.
Ich halte das für falsch.
Wir dürfen die politischen Bühnen nicht denen überlassen, die unsere Demokratie untergraben wollen. Gerade dort, wo Menschen zuhören und sich eine Meinung bilden – auf Podien, in Diskussionsrunden und bei öffentlichen Veranstaltungen – braucht es klare demokratische Stimmen, die widersprechen, einordnen und überzeugen.
Deshalb werde ich mich als Oberbürgermeisterkandidat der FDP Mönchengladbach der Debatte stellen – auch, wenn die AfD dabei ist.
Ich gehe nicht aufs Podium, um mit der AfD zu kooperieren. Ich gehe, um sie zu konfrontieren.
Wir müssen Wählerinnen und Wähler zurückholen, die sich abgewendet haben – mit besseren Ideen, mehr Zuhören und konkreten Lösungen. Viele, die AfD wählen, tun das nicht aus Überzeugung, sondern aus Enttäuschung. Diesen Menschen möchte ich zeigen, dass es Alternativen gibt. Dass Politik nicht nur Populismus kann, sondern auch Perspektive.
Die klare Haltung der Freien Demokraten Mönchengladbach ist:
Demokratie braucht Streit, keine Sprachlosigkeit.
Wir überlassen der AfD nicht das Feld. Wir kämpfen um jede Stimme – mit Argumenten, Anstand und Haltung.
